Rotwein

Deutschland gehört zu den grossen Pinot Noir Ländern der Welt und ist schon lange ein El Dorado für Liebhaber des roten Burgunders. Darüber hinaus werden Ihnen hier aber auch weitere, verborgenen Rotweinschätze präsentiert – lassen Sie sich überraschen!

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Weinhandel

Portugieser

Leider ist Weingenuss oftmals von Vorurteilen geprägt. So wurde die Reputation dieser Rotweinrebe in der Vergangenheit durch Massenweinbau derart geschädigt, dass viele Weintrinker die klassische, mitteleuropäische Spezialität per se ablehnen.

Um solche Vorverurteilungen zu vermeiden und Ihnen die Chance des unvorbelasteten Kennenlernens zu geben, wurde diese hervorragende Variante für Sie als „Pirat“ abgefüllt. Vertrauen Sie Ihrem Gaumen. Der sehr geschmeidige Rotwein reifte 36 Monate in einem alten Barriquefass und zeigt heute intensive Aromen von roten und blauen Beeren, gepaart mit Noten von Vanille und Nelken.

Weich und samtig am Gaumen, ist „Pirat“ sehr vielseitig geeignet: Ob als trinkfreudiger Rotwein in geselliger Runde oder in der Rolle des Speisenbegleiters, wo er auch neben kräftigen Fleischgerichten besteht und mit seiner Ausgewogenheit für Harmonie bei Tische sorgt.

Hier finden Sie das Datenblatt zu diesem Wein zum Herunterladen und Ausdrucken.

Michael Teschke hat sich zum Streiter für die vermeintlichen „Stiefkinder des deutschen Weinbaus“ erhoben und verteidigt damit Rebsorten, die zu Unrecht ein Reputationsproblem haben.  So gilt er heute nicht nur als Gralshüter des Sylvaners in Rheinhessen, sondern zeigt auch eindrücklich, dass aus der roten Sorte Portugieser grosse Weine entstehen können.

Durch eine strenge, grüne Ernte wird der Ertragsstärke des Portugiesers im Weinberg Einhalt geboten, so dass hocharomatische Trauben die Basis für diesen strukturierten Rotwein bilden, der nach mehr als zwei Jahren im Barrique Fass erstaunliches Reifepotenzial aufweist.

Aktuell empfindet Michael den 2012er Jahrgang als bereit für den Verkauf. Der Wein hat ein tolles Bouquet von roten Kirschen, Pflaumen, würzigen Reifenoten, sowie Nougat und Vanille. Die Tannine sind weich und wunderbar eingebunden.

„Fabrik“ ist ein echter Gaumenschmeichler, der sich auch einfach so zum Plausch trinken lässt. Durch seine geschmeidige Art passt er aber auch hervorragend zu allen Arten von Fleischgerichten und sorgt mit seiner Ausgewogenheit für Harmonie zwischen Wein und Speise.

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Burgunderfamilie

Immer mehr rücken die tollen, kalksteinhaltigen Weinbergslagen rund um das verträumte Örtchen Mölsheim in den Fokus der Winzer und Weinliebhaber. Auf kargen, südlich orientierten Hanglagen, wo sich die Rebwurzeln mühsam in den Muschelkalkboden hinabtasten müssen, beschert der Wetterschatten des nahen Donnersbergs nicht nur viele Sonnenstunden, die Temperaturen werden auch gleichzeitig durch eine beständige Brise aus dem Zellertal gebändigt. Ein toller Ort für Spätburgunder.

Arno Göhring bewirtschaftet hier eine kleine Parzelle mit über 50 Jahre alten Stöcken, die tief im Kalkstein verankert sind und herrliche Trauben liefern. 2015 gilt als absolutes Spitzenjahr für deutsche Rotweine und dieser hervorragende Spätburgunder Ortswein hat inzwischen eine tolle Trinkreife erreicht. Er zeigt klare Aromen von dunklen Beeren, unterlegt von würzigen Noten und einem Hauch von Eiche. Voller Intensität am Gaumen und doch leichtfüssig und frisch.

Ob als Speisenbegleiter oder sommerlicher Terrassenrotwein – dieser feine Pinot ist nie fehl am Platz.

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Die alte Sorte Frühburgunder erlebt derzeit in Deutschland eine Renaissance. Wie der Name unschwer erkennen lässt, gehört sie zur Pinot-Familie und reift früher als der „grosse Bruder“ Spätburgunder. Generell gilt Frühburgunder im familieninternen Vergleich als fruchtbetonter und leichtfüssiger.

Ganz so leicht lässt sich dieses hervorragende Exemplar aus einem tollen Rotweinjahr jedoch nicht in die typische Schublade stecken. Wo es in warmen Jahrgängen schwerfällt, den Frühburgunder vor Überreife zu bewahren, hat Florian Feth 2015 den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Durch seine schonende Arbeitsweise und nach fast zwei Jahren in grösstenteils alten Barriquefässern, ist ein komplexer, intensiver und doch filigraner Rotwein entstanden, der sich durch lebendige, rot- und blaubeerige Aromen, strukturierte Tannine und eine perfekt eingebundene Säure auszeichnet.

Schon jetzt ein Hochgenuss, verspricht er aber ganz sicher noch viele Jahre Trinkvergnügen. Diesen Frühburgunder sollte sich kein Pinot-Liebhaber entgehen lassen.

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Als Mitglied der erweiterten Burgunderfamilie erlebt St. Laurent derzeit in Österreich eine Renaissance und wird auch in Deutschland immer populärer. Aus den Kellern guter Winzer bringt er kraftvolle und doch samtige Weine hervor. Und natürlich fühlt sich die Sorte auch an der Dalsheimer Spitzenlage Bürgel sehr wohl.

Jochen Becker achtet bei diesem Lagenwein auf besonders geringe Erträge, die später im kräftigsten Rotwein seines breiten Sortiments resultieren sollen. Der Wein reift 18 Monate lang in 500-Liter-Eichenfässern und überzeugt im Glas mit aromatischer Präsenz und Eleganz. Verführerische Noten von reifen, roten Kirschen, Johannisbeeren und Vanille, weiche, polierte Tannine und eine feine, wunderbar eingebundene Säure, die dem kraftvollen Wein seine Lebendigkeit verleiht.

Ein idealer Speisenbegleiter, der perfekt jede Art von Schmor- und Grillgerichten ergänzt. Eignet sich aber auch als Gaumenschmeichler mit einem Stück Hartkäse vor dem Kaminfeuer.

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In der Lage Dalsheimer Steig, auf einem oft unterschätzten Stück Rebland zwischen den beiden Toplagen Bürgel und Hubacker, kultiviert Jochen Becker auf Kalksteinböden den König der roten Sorten in Deutschland, den Spätburgunder.

Wie bei all seinen Lagenweinen setzt Jochen auch hier auf geringe Erträge und eine strenge, selektive Handlese. Spätburgunder ist eine sehr filigrane Sorte, die im Keller empfindlich auf jede Art von Einflussnahme reagiert. Guter Wein entsteht im Weinberg und so pflegt man hier auf dem Weingut das „kontrollierte Nichtstun“. Schonender Umgang mit der Maische und im Anschluss fast zwei Jahre ungestörte Reife in grösstenteils gebrauchten Barriques. Das Resultat, ein echter Bilderbuch-Pinot: Leuchtendes Rubinrot und vielschichtige Aromen von roter Johannisbeere und Waldbeeren, sowie feine Gewürznoten und ein Hauch Vanille. Säure und Tannine sind perfekt in diesen wunderbar balancierten Wein eingebunden.

Ein absolut sortentypisches Genussfest für alle Pinot-Liebhaber und solche, die es werden wollen.

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Cuvées

Der Spitzenjahrgang 2009 ist mit seinen körperreichen Rotweinen noch heute zu Recht in aller Munde – auch wenn leider nicht mehr allzu viele Kostbarkeiten existieren, die uns dieses wunderbare Jahr ins Glas zurückholen. Michèl Noir stellt in dieser Hinsicht nicht nur die Ausnahme dar – kaum noch führt ein Winzer 2009er Weine in seinem Sortiment – er fängt gar gerade erst an, uns seine ungewöhnliche Geschichte zu offenbaren.

Schon der Name lässt den frankophilen Charakter erahnen. Begutachtet man die tiefrote, undurchdringliche Farbe im Glas, mag man kaum glauben, dass dieser Wein hauptsächlich aus Pinot Noir gekeltert wurde – beeindruckend, was ein kleiner Anteil Dunkelfelder in der Cuvée bewirkt. Die Maische aus nur zum Teil entrappten Trauben liess Michael Teschke gut fünf Wochen im Gärbottich und zog zudem während der Gärung gut 20% des Mostes ab. Anschliessend reifte das tanninstarke Konzentrat für zwei Jahre in Barriquefässern und präsentierte sich danach wie ein junger, verschlossener Bordeaux: Kantig, dunkelbeerig und mit viel Bedarf an zusätzlicher Flaschenreife, für die Michael selbst die Verantwortung übernahm.

Nach über 10 Jahren hat dieser aussergewöhliche Wein nun seine Genussreife erreicht und darf verkauft werden. Aromen von dunklen Kirschen und getrockneten Pflaumen vermischen sich mit süssen Gewürzen wie Zimt und Nelke, sowie erdigen Reifenoten. Noch immer von fester Struktur, eignet sich Michèl Noir hervorragend als Speisenbegleiter.

Ein spannendes Experiment als genussvoller Zeitzeuge eines grossen Jahrgangs.

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Vielschichtiger Charakter und Harmonie im Glas – danach strebt Jochen Becker mit dieser abwechslungsreichen und ungewöhnlichen Rotweincuvée.

Zu Pinot Noir und St. Laurent gesellen sich kleine Anteile Merlot und Syrah. Die Trauben stammen aus den hervorragenden Einzellagen der Gemeinde Dalsheim. Geringe Erträge und eine strenge, selektive Handlese verstehen sich dabei für Jochen von selbst. Der Wein reift nach der Gärung für ein Jahr in alten Barrique Fässern, wo er an Komplexität gewinnt, aber keine aufdringlichen Holznoten aufnimmt. Arras präsentiert sich schon in jungen Jahren als kompletter, harmonischer Rotwein mit Aromen von roten Kirschen, dunklen Waldbeeren und weihnachtlichen Gewürzen. Die weichen Tannine sind wunderbar eingebunden. Viel Struktur und doch nicht allzu viel Gewicht.

Mit Arras liegt man richtig – bei jedem Anlass. Sein geschmeidiger Charakter wird schon zum Apéro grossen Anklang bei Ihren Gästen finden. Gleichzeitig fühlt er sich auch wohl in der Rolle als Speisenbegleiter, wo er stets harmonisch-elegante Präsenz bietet, ohne dominant zu sein.

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Eine Cuvée aus Merlot und Cabernet, traditionell vinifiziert und ausgebaut, mit festen Tanninen und noch mindestens 10 Jahren Lagerpotenzial? Noch vor 20 Jahren wäre eine solche Stilistik in Rheinhessen für undenkbar erklärt worden. Zugegeben, gebietstypisch ist dieser Wein auch in den 2020er Jahren noch nicht, aber definitiv salonfähig. Und angesichts immer wärmer werdender Saisons ist es auf keinen Fall verkehrt, sich auch in Deutschland mit bordelaiser Rebsorten zu befassen.

Der stets nach vorne blickende Arno Göhring zeigt uns schon heute, wie viel Potenzial in dieser Neuausrichtung steckt und präsentiert mit Véritas Réserve – den er übrigens in dieser Form nur in guten Jahrgängen erzeugt – einen schwarzbeerigen, überaus strukturierten und langlebigen Wein mit feiner Holznote, der keinen internationalen Vergleich scheuen muss.

Bis ins Jahr 2022 sollte Véritas Réserve auf jeden Fall vor dem Genuss dekantiert und idealerweise zum Essen, oder auch gerne zu einem Stück Hartkäse genossen werden. Der erste Jahrgang dieses Weins, 2005, erreichte erst nach 12 Jahren seinen Zenit, den er bis heute nicht überschritten hat.

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Verkostungen

In regelmässigen Abständen lädt Vinovision talentierte deutsche Winzer ein, um hierzulande ihre Weine zu präsentieren. Bei spannenden Verkostungsevents können Sie, geschätzte Weinfreunde, auf Entdeckungsreise gehen, sich persönlich mit den Winzern austauschen und Ihre zukünftigen Lieblingsweine kennenlernen. Völlig zwanglos.

Bei diesen Gelegenheiten können Sie auch Weine beziehen, die nicht im Basissortiment von Vinovision verfügbar sind. Entsprechende Angebote werden rechtzeitig verschickt und Bestellungen können dann innerhalb eines festgelegten Zeitraumes getätigt werden.

Wichtig: Wer das Zeitfenster verpasst, muss sich leider bis zum nächsten Event und der damit verbundenen Bestellmöglichkeit gedulden.

Für nähere Informationen zur nächsten Verkostung kontaktieren Sie mich hier oder besuchen Sie den Eventkalender.